Top Info September KW37

In der schottischen Grafschaft Aberdeenshire verbindet der Castle Trail auf einer Länge von 400 Kilometern 19 prachtvolle Burgen und Schlösser miteinander und lädt zu einer spannenden Zeitreise in die Vergangenheit ein.

Irgendwie ist in Schottland vieles anders. Die Autos fahren auf der falschen Strassenseite, Männer tragen bei der einen oder anderen Gelegenheit Röcke, und Mars-Riegel werden zum Nachtisch frittiert. Da passt es ins Bild, dass Gäste nur hinein dürfen, wenn niemand zuhause ist. Die Rede ist nicht von ungebetenen Besuchern, sondern von allen, die einmal einen Blick darauf werfen wollen, wie die gekrönten und gefönten Häupter dieser Welt residieren.

Das weitläufige Areal von Balmoral Castle etwa, dem Sommersitz der Queen, ist nur zugänglich, wenn Elizabeth II. samt Gefolge nicht dort weilt. In der Regel verbringt die britische Königin den August und Teile des Septembers in ihrem schottischen Schloss. «Prinz Albert hat das Anwesen 1852 für Queen Victoria erworben. Seither dient es der Königsfamilie als Sommerresidenz», weiss George Stewart, der als waschechter Schotte einen Kilt trägt. Gleichzeitig bremst der sympathische Guide aus Glasgow die Erwartungshaltung: «Auch wenn die Queen nicht in Balmoral ist, ist neben dem Museum in den ehemaligen Stallungen nur der Ballsaal des Schlosses für die Öffentlichkeit zugänglich.»

Dafür lässt sich die herrliche Parklandschaft in Royal Deeside erkunden - inklusive der königlichen Gärten. Und diese weisen eine Besonderheit auf: Die Gärtner haben (fast) alle Pflanzen so gezüchtet, dass sie blühen oder deren Früchte geerntet werden können, wenn die Queen den Sommer in Balmoral geniesst.

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Top Info August KW35

SHINE-Festival in St. Pete/Clearwater feiert die schönste

Open-Air-Kunstgalerie der USA

Vom 5. bis 14. Oktober schaffen Street-Art-Künstler aus aller Welt neue bunte Kunstwerke auf den Hauswänden von St. Pete.

Die Kunstszene in St. Petersburg boomt – das lässt sich nicht nur aus der großen Zahl an Museen, Galerien und Kultureinrichtungen schließen. Auch ein Blick auf das durch bunte Straßenkunst geprägte Stadtbild zeigt diesen Trend deutlich.

Über 70 sogenannte „Urban Murals“ verzieren freie Flächen und Hauswände in ganz St. Petersburg. Während des SHINE Mural Festivals vom5.bis14.Oktober 2017sorgenlokaleund internationale Street-Art-Künstlerdafür, dassvieleweiterefarbenprächtigeMeisterwerkedazukommen.DaskunterbunteFestival findetbereits im drittenJahrinFolgestatt.

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Top Info August KW34

Jenseits von Afrika – Luxus-Camping mit Safari-Feeling auf den schönsten Plätzen Europas

(epr) Sanft streifen die letzten Strahlen der untergehenden Sonne das teakfarbene Mobiliar auf der Holzterrasse. Die Kinder schlummern nach einem aufregenden Tag in ihren Dschungel-Kojen. Jetzt ist Zeit, die Ruhe zu genießen. Mit einem Cocktail in der Hand fühlt man sich wie im Film „Jenseits von Afrika“, während die Augen über die luxuriöse Ausstattung des Lodgezeltes wandern. Schöner kann ein Urlaubstag nicht ausklingen.

Für unvergessliche Ferien: Die SunLodge „Safari“ bietet Eltern viele luxuriöse Annehmlichkeiten und den Kleinen Abenteuerfreude pur. (Foto: epr/Suncamp holidays)
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Top Info August KW33

Von Delikatessen und Drachen: weltweite Feste im Sommer und Herbst

Ob Weinfeste, mittelalterliche oder kulinarische Märkte oder Tätigkeiten wie Drachensteigen lassen: Im Spätsommer finden überall auf der Welt eine Vielzahl verschiedenster Feste und Aktivitäten statt, die zum Schlendern, Verkosten und Neues probieren einladen. Green Pearls® hat sich auf die Suche gemacht, nach Festen in Bali, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Drachen steigen lassen auf Bali

Anfang Juli beginnt auf Bali das Bali Kite Festival: Überall auf der Insel ist der Himmel mit bunten Drachen bedeckt. Nicht nur Kinder, auch viele Erwachsene lassen im Sommer ihre Drachen gen Himmel steigen. Dabei geht es um viel mehr als reines Hobby: Der Drache ist eine Verbindung zum Himmel und das Aufsteigen der Drachen ein Zeichen den Göttern zu danken. Das Festival findet von Juli bis Oktober statt und bietet auch eine Vielzahl verschiedenster Wettkämpfe. Am Strand des Puri Dajuma auf Bali findet man die perfekten Windbedingungen zum Drachensteigen: Kinder aus dem Dorf üben hier den Sommer über für den nächsten Wettkampf und freuen sich über teilnehmende Gäste.

 

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Top Info August KW32

Die „Megastar“ ist das beliebteste Schiff der Ostsee

Ende Januar hat die Schnellfähre „Megastar“ auf der Strecke Tallinn-Helsinki ihren Dienst aufgenommen und beförderte in der ersten Jahreshälfte 2017 die meisten Passagiere auf der Ostsee. Insgesamt gingen in den vergangenen sechs Monaten 1,1 Millionen Reisende an Bord der „Megastar“, das entspricht knapp 6.000 Fahrgästen pro Tag.

„Vor sechs Monaten verkündeten wir, dass die „Megastar“ einen neuen Maßstab für Schnellfähren setzen wird. Mit Blick auf das Interesse und die positiven Rückmeldungen unserer Passagiere, die Beiträge unserer Besatzung zum Wohlergehen der Gäste, die Vielzahl an Waren und Dienstleistungen an Bord sowie die hochmoderne Schiffstechnik, können wir mit Stolz verkünden, dass wir mit der „Megastar“ tatsächlich eine neue Ära auf der Route Tallinn-Helsinki eingeläutet haben“, freut sich Margus Hunt, Sales und Marketing Direktor der AS Tallink Grupp.

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Top Info August KW31

ALTA BADIA

THE SUMMER SKI SHOW 2017

Am Donnerstag, 17. August, um 21.15 Uhr, präsentieren die Ski- und Snowboardlehrer der Ski & Snowboardschule La Villa in der Ortsmitte des Dorfes zum zweiten Mal eine Ski-Show mitten im Sommer. Die ehemaligen Athleten der italienischen Ski-Nationalmannschaft Davide Simoncelli und Roberto Erlacher sind die Ehrengäste des Abends.

An heißen Sommertagen träumt man gerne von einer langen und kühlen Abfahrt mit den Skiern. Die Leidenschaft zum Skifahren endet für viele nicht, sobald die Wintersaison vorbei ist, sondern besteht das ganze Jahr.

Das Event „The Summer Ski Show“ ist daher eine Veranstaltung für all jene, die sehnsüchtig darauf warten, wieder Skifahren zu können, doch auch für alle Skibegeisterten oder die, die es bisher noch nicht gewagt haben, sich diesem Sport zu nähern. Am Donnerstag, 17. August, kleidet sich die Wiese vor der Ski- und Snowboardschule La Villa ganz in weiß, um einer Skipiste zu gleichen. Der für diese Veranstaltung verwendete Schnee ist echter Schnee, der seit der vergangenen Wintersaison eigens an einem kalten Ort unter einer speziellen Plane aufbewahrt wurde. So kann eine überwältigende Sommer-Ski-Show im August, einem der heißesten Monate des Jahres und einer ungewöhnlichen Zeit für eine Darbietung auf dem Schnee, präsentiert werden. Der Abend ist voller Überraschungen und Sensationen, und das nicht nur in technischer Hinsicht, denn es handelt sich auch um ein außergewöhnliches Spektakel.

Während der Vorstellung lassen die Ski- und Snowboardlehrer die Skigeschichte Revue passieren und gelangen schließlich in der heutigen Zeit an, mit der Entwicklung der Ski-Technik und der Feier des Ski-Weltcups, der seit 1985 die Gran Risa-Piste, eine der technisch anspruchsvollsten und spektakulärsten Strecken der Skiwelt, in den Mittelpunkt rückt. Mithilfe der Erinnerungen eines der Pioniere der Skischule, Edoardo Agreiter, wird zwischen Riesenbildschirmen und dem eigens beschneiten Abhang die Entwicklung des Skifahrers erzählt, vom Anfänger und Kind bis zur Skilehrer-Prüfung und den modernen Skitätigkeiten.

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Top Info Juli KW30

Indian Summer mitten in Europa - Deutsch-französisches Wandergebiet bietet tolles Naturschauspiel

(epr) Es sind beeindruckende Bilder, die viele Menschen jedes Jahr aufs Neue bewegen: Der Indian Summer in Nordamerika und Kanada ist ein ganz besonderes Schauspiel. Der Herbst in dieser Region ist geprägt vom blauen Himmel, der warmen Witterung und allen voran der rot-goldenen Blattverfärbung der riesigen Wälder. Ein unvergleichliches Naturereignis, das den geneigten Beobachter staunend zurücklässt. Doch die wenigsten werden es hautnah erleben, findet es doch am anderen Ende der Welt statt. Dabei muss man nicht gleich in den Flieger gen USA oder Kanada steigen, um das herbstliche Farbspektakel zu erleben. Denn auch in unseren Gefilden gibt es ihn, den Indian Summer.

Nordamerika? Nein, Mitteleuropa! Im deutsch-französischen Grenzgebiet Pfälzerwald-Nordvogesen können Wanderfreunde im Herbst ein beeindruckendes Naturschauspiel bestaunen – Indian Summer in heimischen Gefilden. (Foto: epr/WANDERarena Pfälzerwald-Nordvogesen)
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Top Info Juli KW29

Neuigkeiten aus der Region St. Pete/ClearwaterJuli 2017

HIGHLIGHT

St. Pete/Clearwater erfindet neues Kultgetränk „Beerlato"

Eiskaffee war gestern! Das neue Trendgetränk des Sommers heißt Beerlato und kombiniert leckeres Craft Beer mit handgemachtem Speiseeis. Daher auch der Name: Beer + Gelato = Beerlato! Erfunden  wurde der erfrischende Sommerdrink in der Coolside Gelato Bar in Palm Harbor in der Region St. Pete/Clearwater. Grundlage des Getränks ist das köstliche Eis, das die Inhaber der Eisdiele nach Original italienischem Rezept selbst herstellen. Durch die Auswahl der Eissorte kann man seinem Beerlato die gewünschte Geschmacksnote verleihen: Von Klassikern wie Vanille oder Stracciatella bis hin zu ungewöhnlichen Sorten wie „Pumpkin Pie“ oder „Wasabi Almond Chocolate“ ist für jeden das passende Eis dabei. Natürlich gibt es auch eine jugendfreie Variante: Statt eines normalen Biers kann beispielsweise das alkoholfreie Root Beer zum Mischen verwendet werden. Aufgrund der großen Beliebtheit des Beerlato hat sich die Coolside Gelato Bar das hippe Mixgetränk bereits markenrechtlich schützen lassen.
Weitere Informationen unter: Coolside Gelato Bar 
 

Top Info Juli KW28

Auf Streifzug in Neptuns Vorgarten

Die Salzwiesen im Wattenmeer - wo Natur Natur sein darf

Michael Beverungen öffnet das Tor ins Nirgendwo. Der Wind kommt von der Nordsee und weht den Geruch des Meeres heran. Hinter dem Tor ist – scheinbar nichts. Tatsächlich aber eine wundersame Welt. Gräser leuchten gelb und grün. Und lila zur großen Blüte der Strandaster im Spätsommer - in dieser wilden Weite bis zum Horizont, in der der ewige Wind weht und das Gras kämmt. Willkommen in der Salzwiese, einer Zwischenwelt – nicht mehr Land, noch nicht Meer. Michael Beverungen, Ranger im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, nimmt die Leute mit hinein in „Neptuns Vorgarten“.

Der Deich ist hier an der Elbmündung bei Friedrichskoog (und auch anderswo an der Nordsee) nicht immer die scharfe Trennlinie zwischen Land und Meer. Das feste Land, das ist hier zu Ende, gewiss – aber das Meer? Noch längst nicht angefangen, nicht mal in Sicht. Der Übergang ist unscharf; eine Wiese mit Tieren und Pflanzen und irgendwie doch noch landgebunden, aber schon im direkten Einfluss des Meeres. Mancherorts kaum noch überflutet und anderswo so oft. Die Salzwiesen an der Nordsee sind etwas Besonderes, sie sind ein einzigartiger Lebensraum. Nur offenbart sich das nicht auf den ersten Blick.

Deshalb lohnt es sich, mit Nationalpark-Ranger Beverungen in diese seltsame Welt einzutreten – und genauer hinschauen. Und hören und riechen und sogar probieren. Denn hier ist manche Überraschung verborgen. In einer Welt, die eigentlich ein Widerspruch ist. Die oft untergeht und später in voller Blüte dasteht. Die nordseetypisch ist und wo man die Chance hat, Seeadler zu beobachten, die Gänse schlagen. Die eine der letzten wirklich wilden Gegenden Deutschlands ist. Und deshalb als Nationalpark geschützt ist; wo Natur Natur sein darf.

Strandflieder in der Salzwiese (c) M. Stock / LKN.SH

 

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Top Info Juli KW27

Die Reise ins undemokratische Land

Sind Badeferien bei Diktatoren opportun? Menschenrechts- und Drittwelt-Aktivisten wollen Touristen davon abhalten, in undemokratische Länder zu reisen. Aber nach welchen Kriterien? Und wer würde unter einem solchen Boykott leiden?

von Artur K. Vogel

Unter den Ländern, die momentan einen Tourismusboom erleben, finden sich die klerikale Diktatur Iran, die kommunistischen Diktaturen Vietnam, Laos und Kuba und die absolutistisch regierten Golf-Emirate mit Dubai und Abu Dhabi. Viele Reisedestinationen sind faszinierend, aber nicht demokratisch: China und Tibet, Ägypten, Oman, Äthiopien oder Marokko, Katar und Bahrain etwa finden sich auf der Wunschliste der Weltreisenden weit oben, jedoch weit unten auf dem Demokratie-Index, den die britische Zeitschrift «The Economist» jedes Jahr veröffentlicht.

Zudem herrscht in vielen Reiseländern epidemische Korruption, wie einer Liste der Anti-Korruptions-Organisation Transparency International zu entnehmen ist: Ganz schlecht steht es um Usbekistan (mit den berühmten Städten Samarkand und Buchara), asiatische Reiseziele wie Laos, Kambodscha, Burma, Iran, Nepal, Vietnam oder Indonesien, afrikanische wie Simbabwe, Kenia, Madagaskar oder Ägypten, lateinamerikanische wie Venezuela, die Dominikanische Republik, Argentinien und Mexiko. Dabei reden wir noch nicht einmal von Nordkorea, welches als Reiseland einen gewissen Exoten-Status geniesst, auf dem Demokratie-Index den 167. und letzten Platz belegt, auf dem Korruptionsindex den 174., untertroffen nur von Somalia, wo allerdings kaum jemand seinen Urlaub verbringen würde.

Das zeigt, wie schwierig die Forderung zu erfüllen wäre, welche Menschenrechts- und Drittwelt-Aktivisten aufstellen: dass man in Diktaturen keine Ferien verbringen solle. Wo zieht man die Grenze? Sollte man noch nach Thailand, nach Sri Lanka oder in die Türkei reisen? Die Regierungen der drei beliebten Reiseziele gelten dem «Economist» als «Hybridregime» mit demokratischen und diktatorischen Elementen. Oder soll man nur jene Länder meiden, die eindeutig autoritär regiert werden, etwa Marokko, Kuwait, Jordanien, Russland und die bereits erwähnten Emirate und Diktaturen? Schon die Kriterien für die Fragestellung sind unscharf.

Erst recht unklar ist die Antwort auf die nächste Frage. Wenn Touristen in ein autoritär regiertes Land reisen: Welche Folgen hat das für die Wirtschaft des Landes, für das jeweilige Regime und für die Bevölkerung?

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