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Erfolgreiche erste Saison für die Jugendherberge Crans-Montana

Nach den ersten viereinhalb Betriebsmonaten der Jugendherberge Crans-Montana ziehen die Schweizer Jugendherbergen (SJH) als Betreiber eine positive Bilanz. Seit der Eröffnung Mitte Juni 2017 verzeichnet die Jugendherberge rund 9000 Logiernächte. Der Umbau des ehemaligen Luxussanatoriums und historischen Gebäudes «Bella Lui» begeistert Gäste und Architektur-Fans gleichermassen.

Die neu eröffnete Jugendherberge Crans-Montana beherbergte in den ersten viereinhalb Monaten 3954 Gäste. 90.5 Prozent davon kamen aus der Schweiz, gefolgt von Deutschland mit 4 Prozent. Mit einer überdurchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2.29* Nächten erzielte die Jugendherberge seit der Eröffnung Mitte Juni insgesamt 9063 Logiernächte. Rund 57 Prozent davon waren Individualreisende, gefolgt von Familien mit 36.4 Prozent. Ein durchwegs erfreuliches Resultat, wie Fredi Gmür, CEO der SJH, erklärt. «Die erste Saison ist sehr gut verlaufen und wir haben unsere Ziele erreicht. Auch konnten wir immer auf die Unterstützung von Bruno Huggler, Direktor von Crans-Montana Tourisme & Congrès, zählen und werden diese starke Partnerschaft auch in Zukunft weiter ausbauen.» Mit der Jugendherberge sprechen die SJH das Low-Budget-Segment an und bieten damit eine Ergänzung zum bestehenden Angebot der Destination, welches sich mehrheitlich im Premium-Segment bewegt. Mit ihrer sozialen und nachhaltigen Preispolitik stellt die SJH zudem sicher, dass die Jugendherberge «Bella Lui» mit ihren hohen Standards auch für den kleineren Geldbeutel erschwinglich ist.

 

Jugendherberge Crans-Montana, Aussenansicht (Foto: Thomas Andenmatten)

 

Moderne Jugendherberge besticht durch historischen Charme

Eine Besonderheit der Jugendherberge ist ihre Geschichte. «Der Mix aus historisch und modern zeichnet die Jugendherberge Crans-Montana aus. Mit nur wenigen baulichen Veränderungen gelang es uns, dass die Jugendherberge den modernen Ansprüchen gerecht wird und gleichzeitig ihren historischen Charme bewahrt», erklärt René Dobler, CEO der Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus (SSST). Die SSST ist die Besitzerin der Liegenschaft und leitete auch den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes und ehemaligen Luxussanatoriums «Bella Lui».

Architektur und Gastfreundschaft als Erfolgsrezept

Crans-Montana liegt auf einem sonnenreichen Hochplateau. Die Panorama-Aussicht und die zahlreichen Outdoor-Angebote locken aktive Feriengäste und Familien in die Region. Die Herberge zieht zudem architektur- und designaffine Gäste an, weiss Stefanie Salzgeber, Betriebsleiterin der Jugendherberge Crans-Montana. «Es gibt immer wieder Gäste, die sich speziell für die Architektur interessieren, da bin ich gerne bereit eine Hausführung zu machen und ihnen unter anderem unser original historisches Einzelzimmer aus dem Jahr 1930 zu zeigen», so Salzgeber. Die Jugendherberge besticht mit ihrem Komfort und ihrem Mix aus Doppelzimmern, jeweils mit Balkon und eigener Dusche/WC, und Mehrbettzimmern. Das macht sie zur idealen Unterkunft für Individualreisende, Familien und Gruppen. Ausserdem schätzen die Gäste den lockeren Umgang und die familiäre Hostel-Atmosphäre. 

Positive Aussichten für die Wintersaison

Am 15. Dezember 2017 startet die Jugendherberge Crans-Montana in ihre erste Wintersaison. Die Auslastung ist vielversprechend: Zwischen Weihnachten und Neujahr ist die Herberge bis auf ein paar wenige Zimmer ausgebucht. «Das Potential ist jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. Über die Sportferien hinweg haben wir noch Kapazitäten frei. Ausserdem besteht im Gästesegment der Gruppen und Schulen noch viel Luft nach oben», räumt Stefanie Salzgeber ein. Crans-Montana verkörpert alpinen Charme und bietet daneben alle Annehmlichkeiten eines modernen Ferienortes. Für den Schneespass sorgt das Skigebiet mit rund 140 km Pisten, einem Snowpark, zwei Langlaufloipen, diversen Schneeschuh-Trails und Winterwanderwegen. Und auch das Indoor-Angebot umfasst mit Kletter- und Tennishalle, diversen Schwimmbädern sowie verschiedenen weiteren Aktivitäten viel Abwechslung für grosse und kleine Gäste.

*Durchschnittliche Aufenthaltsdauer in den Schweizer Jugendherbergen 2016: 1,99 Nächte

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